Die kleine Luisa

Seit Oktober letzten Jahres wartet Nadine schon geduldig darauf, ihre kleine Maus bei mir ablichten zu lassen. Durch mein Referendariat am Gymnasium an der Stadtmauer in Bad Kreuznach hatte ich leider so gut wie keine Zeit. Jetzt hat es endlich geklappt und es war so schön! Ich habe Luisa gleich ins Herz geschlossen, so ein liebes Kind. Nadine hat auch so tolle Sachen mitgebracht, Seifenblasen (für Luisa eine Premiere – der Blick noch leicht kritisch…), bunte Tücher, Teddy, Windmühle und und und. Besonders süß sah der Blumenkranz an der Kleinen aus, auch wenn sie ihn sich erst ein paar Mal vom Kopf gezogen hat. Den habe ich aus Hortensienblüten und Schleierkraut gemacht. Zur Bespaßung haben Nadine und ich getanzt und gesungen, gut, dass das niemand sonst gesehen hat :-D

Danke für die schöne Zeit und dafür, dass ich die Bilder hier zeigen darf! <3

collageluisa

Alice & Elisabeth

Zwei Tänzerinnen, die auf russischen Hochzeiten auftreten, durfte ich vor Kurzem kennen lernen! Passend zu den tollen Abendkleider, die Alice und Ellie zum Shooting mitgebracht haben, habe ich aus Rosen und Lavendel Blumenkränze und Sträußchen gebunden. Hier darf ich euch das Ergebnis zeigen. Liebe Alice, liebe Elli, vielen Dank für euer Vertrauen und die schöne Zeit (trotz Regen) am Naheufer.

collage

The Other Side

Schon lange geplant und jetzt endlich durchgeführt – ein gemeinsames Projekt mit Kunststudentin Franziska Kolling, die eine liebe Freundin und Tanzkollegin von mir ist. Inspiriert hat uns Andy Goldsworthy, ein toller Landart-Künstler, sowie die Natur! Als wir an der Nahe die tollen Spiegelungen entdeckt haben, waren wir ganz fasziniert. Dann hat sich alles andere von selbst ergeben. Franzi musste mit dem schweren Kopfteil, das sie selbst gemacht hat, ziemlich leiden, zumal das Wasser dann auf lange Sicht doch ziemlich kalt war. Abschlusskommentar: Das nächste Mal hätte ich dann doch gerne die Blumen! :)

collagefrfertignetz

Auf der Flucht – Urlaubsimpressionen

EKPhotography_022

Vorsicht – unberechtigter Trauer-Post übers Altern.

30 – ein Grund zum Feiern. Oder zur Flucht! Irgendwie war mir an meinem letzten Geburtstag nicht zum Feiern zumute. Stattdessen ging es mit Sack und Pack ans Meer.  Wenn das Ticken der Lebensuhr plötzlich laut in den Ohren hallt und alle außer dir nur darüber lachen können auf jeden Fall die beste Alternative! Ein Tag vor Silvester am Strand in der Ferne und der Einsamkeit… Und dann keine Kommentare mehr wie: “Sei doch froh, das ist doch das beste Alter, was sollen andere denn da sagen,…”

Ja, ihr habt ja Recht. 30 ist nun wirklich kein Grund, sich anzustellen. Und doch – irgendwie ein beklemmendes Gefühl, wenn man sich eigentlich noch wie Mitte 20 fühlt. Und nicht so wirklich was erreicht hat im Leben. Oder weiß, wer man so richtig ist.

Aber als ich dann am Meer stehe und es ohrenbetäubend rauscht und windet, verstummt das innere Ticken. Ich vergesse die eigentlich so unbedeutende Zahl und genieße die Zeit mit Hund, Mann und Familie.

Ein Stück Melancholie bleibt – aber auch der Wunsch, es bald mal wieder so richtig krachen zu lassen. Schließlich ist 30 das neue 20 (auch wenn ich vor kurzem mein erstes graues Haar entdeckt habe)!

collagebelgien2
collagebelgien3collagebelgien4

Lea

Was man im eigenen Garten für viele verschiedene Hintergründe findet! Die rote Weigelie, die Sandsteinmauer vom Nachbarn mit den Ahornblättern, der Holunderbusch und die Haselnuss… :-D Eigentlich wollte ich mit Lea noch Richtung Naheufer losziehen, aber der Garten gab soviel her, dass das gar nicht mehr nötig war. Das Blumenkränzchen habe ich diesmal mit den wilden Nelken geflochten, die man in den Wiesen findet. Hier darf ich euch die Bilder zeigen, die sich Lea von dem Shooting ausgesucht hat. Dankeschön liebe Lea und auch Danke an Hendrik – du warst ein toller Reflektor-Assistent! collage2

Frederike

Eine wie ich finde besonders schöne Serie darf ich euch heute hier zeigen, die ich von Frederike vom Weingut Dessoy fotografiert und bearbeitet habe.

“Sie weiß glaube ich gar nicht, wie hübsch sie ist”, hat es Freundin Julia treffend auf den Punkt gebracht. Gerade das macht sie aber auch so sympathisch. Danke für die schöne Zeit am Naheufer und dafür, dass ich die Bilder hier zeigen darf!

Den Blumenkranz habe ich wieder selbst gezwirbelt – wie das geht, seht ihr hier: http://photo-critic.me/2015/05/24/blumenkranze-selbst-binden/

Frederike hat übrigens selbst einen Blog, schaut doch gerne mal bei ihr vorbei: http://www.vino-fredi.de/das-weingut/blog/ collage

Blumenkränze selbst binden

EKPhotography_066

Oft werde ich gefragt, wo ich die Blumenkränze herbekomme, die ich gerne für meine Shootings verwende. Ich habe einmal einen solchen Kranz im Blumengeschäft binden lassen und – entschuldigt, liebe Floristen – ich finde es hat einige Nachteile: 1. die Fahrerei 2. der Preis 3. die Qualität (zu schwer, zu dick, zu künstlich,…) deshalb: selbst gemacht ist immer noch am besten. Auf einem Festival habe ich einmal solche Kränze gesehen und dann gedacht, das kann doch nicht so schwer sein und es selbst ausprobiert. Und es ist auch gar nicht schwer. Da einige von euch schon gerne wissen wollten, wie ich die Kränze mache, kriegt ihr hier jetzt eine Anleitung, so wie ich es mache. Es gibt wahrscheinlich noch bessere Techniken, aber die kenne ich leider nicht.

Ihr braucht:

dünnen Draht, Schere, Kordel, ein schönes Band und Blüten.

EKPhotography_003 EKPhotography_006

An Blüten kann man eigentlich alles nehmen, was einem gefällt und was nicht ganz so schnell schlapp macht. Ich habe dieses Mal Wiesenblumen genommen. Gräser passen auch sehr schön dazu. Am besten nicht so große schwere Blumen nehmen.

EKPhotography_005

Dann schneidet ihr ein Stück Draht ab, doppelt so lang wie der Kranz später groß sein soll. Das ist sozusagen das Grundgerüst. Ich messe immer an einem schon vorhandenen Kranz. Ihr könnt aber auch an eurem Kopf messen. Lieber ein bisschen größer machen, man kann später immer noch was einrollen oder abschneiden.

Den Draht doppelt legen, dann habt ihr mehr Stabilität, und die Enden zu Schlaufen formen:

EKPhotography_007 EKPhotography_008

Danach den Kranz mit Kordel umwickeln. Ich ziehe sie einmal durch die Schlaufe und wickele dann von links nach rechts. Die Kordel muss ziemlich lang sein, mindestens doppelt so lang wie der Kranz, da durch das Wickeln ziemlich viel Verschleiß ist. Ich lasse an beiden Enden des Kranzes relativ viel Kordel hängen, denn damit möchtet ihr nachher ja den Kranz zubinden – außerdem sieht es schön aus, wenn noch Bänder hinten runter hängen, finde ich.

(Man kann auch verschiedenfarbige Bänder nehmen, wenn man später nur wenige Blüten reinflechten will, so dass man die Bänder noch sieht.)

Am Ende einfach einen Knoten machen.

EKPhotography_010 EKPhotography_012

EKPhotography_021

Dann wickele ich noch ein Stoffband darum, vor allem damit am Ende die Bänder schön aussehen. Am Ende wieder einen Knoten.

EKPhotography_022 EKPhotography_023

 

EKPhotography_026

Jetzt kommt der schöne Teil! Die Blüten…

EKPhotography_028 EKPhotography_033

Die Kunst ist jetzt nur, die Spitzen nach links zu legen und die Stiele nach rechts, wenn ihr am linken Ende anfangt und nicht umgekehrt. Ist das gleiche Prinzip wie beim Adventskranz.

Ich wickele wieder mit einer langen Kordel die Blüten nach und nach fest:

EKPhotography_037 EKPhotography_042

EKPhotography_050 EKPhotography_048

Hier kann man natürlich je nach Geschmack binden. Es sieht auch schön aus, nur wenige Blüten zu nehmen und dafür ein schöneres Band.

Am Ende einfach die Stiele abschneiden und die Kordel eng drum wickeln, evtl. auch den Draht vom Blumenkranz ein paar Mal mit der Kordel zusammen eindrehen. Dann einfach die Enden verknoten und die Kordel entweder kurz abschneiden oder auch lang hängen lassen.

EKPhotography_052 EKPhotography_056

Und fertig ist das gute Stück:

EKPhotography_057

EKPhotography_063

EKPhotography_065 EKPhotography_0663

Und am Schluss noch ein Tipp zur Aufbewahrung, damit die Blüten schön frisch bleiben:

EKPhotography_075

Verwendet habe ich den Kranz für ein Fairytale-Shooting mit Frederike, die heute kam. Ich freue mich schon, euch bald die Bilder zeigen zu dürfen!

Solltet ihr noch Fragen haben, könnt ihr gerne schreiben, kommentieren, anrufen…

Alles Liebe,
Esther