Auf der Flucht – Urlaubsimpressionen

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Vorsicht – unberechtigter Trauer-Post übers Altern.

30 – ein Grund zum Feiern. Oder zur Flucht! Irgendwie war mir an meinem letzten Geburtstag nicht zum Feiern zumute. Stattdessen ging es mit Sack und Pack ans Meer.  Wenn das Ticken der Lebensuhr plötzlich laut in den Ohren hallt und alle außer dir nur darüber lachen können auf jeden Fall die beste Alternative! Ein Tag vor Silvester am Strand in der Ferne und der Einsamkeit… Und dann keine Kommentare mehr wie: “Sei doch froh, das ist doch das beste Alter, was sollen andere denn da sagen,…”

Ja, ihr habt ja Recht. 30 ist nun wirklich kein Grund, sich anzustellen. Und doch – irgendwie ein beklemmendes Gefühl, wenn man sich eigentlich noch wie Mitte 20 fühlt. Und nicht so wirklich was erreicht hat im Leben. Oder weiß, wer man so richtig ist.

Aber als ich dann am Meer stehe und es ohrenbetäubend rauscht und windet, verstummt das innere Ticken. Ich vergesse die eigentlich so unbedeutende Zahl und genieße die Zeit mit Hund, Mann und Familie.

Ein Stück Melancholie bleibt – aber auch der Wunsch, es bald mal wieder so richtig krachen zu lassen. Schließlich ist 30 das neue 20 (auch wenn ich vor kurzem mein erstes graues Haar entdeckt habe)!

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Blumenkränze selbst binden

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Oft werde ich gefragt, wo ich die Blumenkränze herbekomme, die ich gerne für meine Shootings verwende. Ich habe einmal einen solchen Kranz im Blumengeschäft binden lassen und – entschuldigt, liebe Floristen – ich finde es hat einige Nachteile: 1. die Fahrerei 2. der Preis 3. die Qualität (zu schwer, zu dick, zu künstlich,…) deshalb: selbst gemacht ist immer noch am besten. Auf einem Festival habe ich einmal solche Kränze gesehen und dann gedacht, das kann doch nicht so schwer sein und es selbst ausprobiert. Und es ist auch gar nicht schwer. Da einige von euch schon gerne wissen wollten, wie ich die Kränze mache, kriegt ihr hier jetzt eine Anleitung, so wie ich es mache. Es gibt wahrscheinlich noch bessere Techniken, aber die kenne ich leider nicht.

Ihr braucht:

dünnen Draht, Schere, Kordel, ein schönes Band und Blüten.

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An Blüten kann man eigentlich alles nehmen, was einem gefällt und was nicht ganz so schnell schlapp macht. Ich habe dieses Mal Wiesenblumen genommen. Gräser passen auch sehr schön dazu. Am besten nicht so große schwere Blumen nehmen.

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Dann schneidet ihr ein Stück Draht ab, doppelt so lang wie der Kranz später groß sein soll. Das ist sozusagen das Grundgerüst. Ich messe immer an einem schon vorhandenen Kranz. Ihr könnt aber auch an eurem Kopf messen. Lieber ein bisschen größer machen, man kann später immer noch was einrollen oder abschneiden.

Den Draht doppelt legen, dann habt ihr mehr Stabilität, und die Enden zu Schlaufen formen:

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Danach den Kranz mit Kordel umwickeln. Ich ziehe sie einmal durch die Schlaufe und wickele dann von links nach rechts. Die Kordel muss ziemlich lang sein, mindestens doppelt so lang wie der Kranz, da durch das Wickeln ziemlich viel Verschleiß ist. Ich lasse an beiden Enden des Kranzes relativ viel Kordel hängen, denn damit möchtet ihr nachher ja den Kranz zubinden – außerdem sieht es schön aus, wenn noch Bänder hinten runter hängen, finde ich.

(Man kann auch verschiedenfarbige Bänder nehmen, wenn man später nur wenige Blüten reinflechten will, so dass man die Bänder noch sieht.)

Am Ende einfach einen Knoten machen.

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Dann wickele ich noch ein Stoffband darum, vor allem damit am Ende die Bänder schön aussehen. Am Ende wieder einen Knoten.

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Jetzt kommt der schöne Teil! Die Blüten…

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Die Kunst ist jetzt nur, die Spitzen nach links zu legen und die Stiele nach rechts, wenn ihr am linken Ende anfangt und nicht umgekehrt. Ist das gleiche Prinzip wie beim Adventskranz.

Ich wickele wieder mit einer langen Kordel die Blüten nach und nach fest:

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Hier kann man natürlich je nach Geschmack binden. Es sieht auch schön aus, nur wenige Blüten zu nehmen und dafür ein schöneres Band.

Am Ende einfach die Stiele abschneiden und die Kordel eng drum wickeln, evtl. auch den Draht vom Blumenkranz ein paar Mal mit der Kordel zusammen eindrehen. Dann einfach die Enden verknoten und die Kordel entweder kurz abschneiden oder auch lang hängen lassen.

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Und fertig ist das gute Stück:

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Und am Schluss noch ein Tipp zur Aufbewahrung, damit die Blüten schön frisch bleiben:

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Verwendet habe ich den Kranz für ein Fairytale-Shooting mit Frederike, die heute kam. Ich freue mich schon, euch bald die Bilder zeigen zu dürfen!

Solltet ihr noch Fragen haben, könnt ihr gerne schreiben, kommentieren, anrufen…

Alles Liebe,
Esther

Vakantje

Endlich mal wieder Urlaub! Ganze acht Tage habe ich mit meiner kleinen Familie in den Niederlanden verbracht, wo wir ein kleines Häuschen 5 Meter vom Strand entfernt gemietet haben. Jeden Morgen haben wir erst einmal einen langen Spaziergang am Meer gemacht. Das Licht war überragend, wie ihr auf den ersten Bildern sehen könnt. Die kleinen Häuschen mit den leuchtenden Fenstern wurden dort gerade hin gebaut und verschandeln ganz schön den Strand. Aber es ist bestimmt auch toll, darin zu wohnen und vom Bett aus das Meer zu sehen… Ich habe für euch ein paar Urlaubseindrücke zusammengestellt – es sind viel mehr geworden als geplant. Wenn es euch zu viele sind, könnt ihr ja ein bisschen schneller scrollen ;) Aber vielleicht kann ich euch damit ein bisschen Urlaubsfeeling vermitteln. teil1teil2

Workshop mit Alexandra Evang

DSC_3621kleinEin wunderbarer Tag mit einem wunderbaren Ergebnis! Der Workshop mit Alexandra war wirklich ein voller Erfolg. Lange verfolge ich schon ihre Bilder und bin ein großer Fan ihrer Arbeiten. Als sie meinte, sie wolle in der Nähe von Mainz einen Fotoworkshop anbieten, war ich natürlich gleich Feuer und Flamme. Die Idee, ihn bei mir auszurichten, fand ich super und habe mich riesig über das Zustandekommen gefreut. Ich war richtig aufgeregt und total glücklich, DIE Alexandra Evang in meinem Haus! :) Außer den beiden anderen Teilnehmern Pierre und Nadine war noch Model Tresi dabei – ein ganz bezaubernder, fröhlicher und schöner Mensch. Fotografin und Model haben dann auch bei mir übernachtet und zusammen hatten wir noch viel Spaß bis spät in die Nacht (Tresi erwies sich als Billard-Naturtalent!). Mein Feedback zum Workshop seht ihr bald auf dem Blog von Alexandra – den Link gebe ich dann bekannt. Ihren Blog findet ihr unter:

http://geblendetblog.wordpress.com/

Hier seht ihr ein paar ausgewählte Fotos von dem schönen Shooting in der Abendsonne. collage

A frosty Time

bild_058klEs lohnt sich morgens früh aus dem Bett zu kriechen und sich in die Kälte zu wagen. Das Licht am Flussufer ist einfach überragend! Oh wie gerne hätte ich heute ein Model dabei gehabt – also eins mit weniger Fell. Aber mein lieber Schatz hat sich auch von seiner besten Seite gezeigt. Also Mädels – legt euch ein dickes Fell zu und raus mit euch!
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