Frederike

Eine wie ich finde besonders schöne Serie darf ich euch heute hier zeigen, die ich von Frederike vom Weingut Dessoy fotografiert und bearbeitet habe.

“Sie weiß glaube ich gar nicht, wie hübsch sie ist”, hat es Freundin Julia treffend auf den Punkt gebracht. Gerade das macht sie aber auch so sympathisch. Danke für die schöne Zeit am Naheufer und dafür, dass ich die Bilder hier zeigen darf!

Den Blumenkranz habe ich wieder selbst gezwirbelt – wie das geht, seht ihr hier: http://photo-critic.me/2015/05/24/blumenkranze-selbst-binden/

Frederike hat übrigens selbst einen Blog, schaut doch gerne mal bei ihr vorbei: http://www.vino-fredi.de/das-weingut/blog/ collage

Blumenkränze selbst binden

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Oft werde ich gefragt, wo ich die Blumenkränze herbekomme, die ich gerne für meine Shootings verwende. Ich habe einmal einen solchen Kranz im Blumengeschäft binden lassen und – entschuldigt, liebe Floristen – ich finde es hat einige Nachteile: 1. die Fahrerei 2. der Preis 3. die Qualität (zu schwer, zu dick, zu künstlich,…) deshalb: selbst gemacht ist immer noch am besten. Auf einem Festival habe ich einmal solche Kränze gesehen und dann gedacht, das kann doch nicht so schwer sein und es selbst ausprobiert. Und es ist auch gar nicht schwer. Da einige von euch schon gerne wissen wollten, wie ich die Kränze mache, kriegt ihr hier jetzt eine Anleitung, so wie ich es mache. Es gibt wahrscheinlich noch bessere Techniken, aber die kenne ich leider nicht.

Ihr braucht:

dünnen Draht, Schere, Kordel, ein schönes Band und Blüten.

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An Blüten kann man eigentlich alles nehmen, was einem gefällt und was nicht ganz so schnell schlapp macht. Ich habe dieses Mal Wiesenblumen genommen. Gräser passen auch sehr schön dazu. Am besten nicht so große schwere Blumen nehmen.

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Dann schneidet ihr ein Stück Draht ab, doppelt so lang wie der Kranz später groß sein soll. Das ist sozusagen das Grundgerüst. Ich messe immer an einem schon vorhandenen Kranz. Ihr könnt aber auch an eurem Kopf messen. Lieber ein bisschen größer machen, man kann später immer noch was einrollen oder abschneiden.

Den Draht doppelt legen, dann habt ihr mehr Stabilität, und die Enden zu Schlaufen formen:

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Danach den Kranz mit Kordel umwickeln. Ich ziehe sie einmal durch die Schlaufe und wickele dann von links nach rechts. Die Kordel muss ziemlich lang sein, mindestens doppelt so lang wie der Kranz, da durch das Wickeln ziemlich viel Verschleiß ist. Ich lasse an beiden Enden des Kranzes relativ viel Kordel hängen, denn damit möchtet ihr nachher ja den Kranz zubinden – außerdem sieht es schön aus, wenn noch Bänder hinten runter hängen, finde ich.

(Man kann auch verschiedenfarbige Bänder nehmen, wenn man später nur wenige Blüten reinflechten will, so dass man die Bänder noch sieht.)

Am Ende einfach einen Knoten machen.

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Dann wickele ich noch ein Stoffband darum, vor allem damit am Ende die Bänder schön aussehen. Am Ende wieder einen Knoten.

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Jetzt kommt der schöne Teil! Die Blüten…

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Die Kunst ist jetzt nur, die Spitzen nach links zu legen und die Stiele nach rechts, wenn ihr am linken Ende anfangt und nicht umgekehrt. Ist das gleiche Prinzip wie beim Adventskranz.

Ich wickele wieder mit einer langen Kordel die Blüten nach und nach fest:

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Hier kann man natürlich je nach Geschmack binden. Es sieht auch schön aus, nur wenige Blüten zu nehmen und dafür ein schöneres Band.

Am Ende einfach die Stiele abschneiden und die Kordel eng drum wickeln, evtl. auch den Draht vom Blumenkranz ein paar Mal mit der Kordel zusammen eindrehen. Dann einfach die Enden verknoten und die Kordel entweder kurz abschneiden oder auch lang hängen lassen.

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Und fertig ist das gute Stück:

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Und am Schluss noch ein Tipp zur Aufbewahrung, damit die Blüten schön frisch bleiben:

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Verwendet habe ich den Kranz für ein Fairytale-Shooting mit Frederike, die heute kam. Ich freue mich schon, euch bald die Bilder zeigen zu dürfen!

Solltet ihr noch Fragen haben, könnt ihr gerne schreiben, kommentieren, anrufen…

Alles Liebe,
Esther

Magnolian Dreams

Wenn die Magnolie in meinem Garten ihre Wahnsinnsblüten an den noch dürren blattlosen Ästen öffnet, kann ich kaum glauben, dass sie wirklich echt sind. Dieses Jahr haben sie mich zu einer besonderen Bilderserie inspiriert, die ich Lisa zum Geburtstag geschenkt habe. Den Blumenkranz habe ich wie immer selbst gemacht mit Draht, Bändern und Blüten aus dem Garten!

Ich bin gespannt, wie euch die Bilder gefallen, da ich dieses Mal bei der Bearbeitung etwas mutiger war. Viele Kunden möchten die Bilder am liebsten unbearbeitet, weil sie gerne alle Bilder hätten und es so aus ihrer Sicht auch günstiger wäre. Natürlich sind die Bilder auch unbearbeitet schön, aber durch die Bearbeitung kann man etwas ganz Eigenes, also die persönliche Handschrift, kreieren. Für mich macht das – neben der Fotografie an sich – auch das Handwerk aus.

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Alles Liebe, Esther

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Lena

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Als ich gesehen habe, dass die Schlehen zu blühen anfangen, war ich direkt Feuer und Flamme und habe einen Shootingtermin ausgeschrieben. Nach einer halben Stunde hatten sich schon fünf Interessenten gemeldet – Wahnsinn!

Am schnellsten war die liebe Lena, die eine Kollegin von mir ist! Das Interesse an einem Shooting mit mir hat sie schon vor langer Zeit bekundet und diesmal hat es ganz spontan und schnell geklappt. Sie macht ganz tolle Hunde- und Pferdeportraits und wir haben uns gleich super verstanden.

Den Blütenkranz habe ich auf ihren Wunsch hin vor dem Shooting selbst gezwirbelt – aus Lenzrosen aus meinem Garten. Das dunkle Magentarot hat super mit Lenas grünen Augen harmoniert (Wie wir in der Schule mal gelernt haben: Komplementärfarben :-D).

Beim Shooting war es trotz frühlingshafter Stimmung richtig windig und kalt, aber Lena ist hart im Nehmen! Die Kälte hat ihr überhaupt nichts ausgemacht und so konnten wir wunderschöne Aufnahmen zaubern. Besonders gut gefallen mir die dunkler getonten Bilder, die ohne Sonnenschein entstanden sind.

Schreibt mir doch einmal in einem Kommentar, welches Bild euch am besten gefällt!

Nach dem Shooting haben wir noch ganz lange in meinem Wohnzimmer gesessen und uns über unsere gemeinsame Leidenschaft und Gott und die Welt ausgetauscht. Liebe Lena, es hat mich wirklich sehr gefreut dich kennen zu lernen!

Ich freue mich schon riesig auf unser nächstes gemeinsames Shooting, das dann mit Pferd sein wird. Lena ist nämlich auch selbst eine tolle Reiterin und ich bin schon ganz gespannt, sie in Aktion zu sehen (sogar ohne Sattel und Festhalten!)…

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Vivian

Es war einfach ein perfekter Shootingtag, mit wundervollem Herbstlicht und einer super fotogenen 16-Jährigen oben auf der Waldböckelheimer Höhe (“die Linn”). Wir hatten richtig Spaß und es sind so viele tolle Bilder entstanden, von denen ich am liebsten alle bearbeitet hätte. Der Blumenkranz von Mamas Hortensien stand Vivian super – ich habe ihn vorher mal anprobiert und das sah gar nicht gut aus. So ist ein richtiges Herbstshooting entstanden, zuerst mit warmen Farben, die noch den Sommer spüren lassen und dann immer dunklere, kühlere Töne, die schon den Winter ankündigen. Es ist wirklich meine Lieblingsjahreszeit, ohne Frage! Danke an Vivian, es war wirklich super mit dir – und an alle, die meine Bilder gerne anschauen. Ich freue mich über jeden Like und Kommentar wie ein kleines Kind.

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Little wonder

So glücklich kann Nachwuchs machen. Nina strahlt über das ganze Gesicht und hat damit das Shooting versüßt! Am Naheufer war es so toll, gerade weil die Sonne ganz überraschend nochmal rauskam. Ich bin schon ganz gespannt auf die kleine Maus und freue mich drauf, sie bald mal vor der Linse zu haben! Ich drücke die Daumen, dass alles problemlos klappt und die Familie bald noch mehr Grund zum Strahlen hat. Vielen Dank für euer Vertrauen!collageklein

 

Silke & Wibke

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Silke und Wibke – mit den beiden Schwestern hatte ich großen Spaß. Es war echt witzig. Die beiden haben jede Menge tolle Sachen von einer Bekannten mitgebracht, alte Hüte und Schirme. Die Blumengestecke habe wieder ich beigesteuert. Wir hatten eine super Zeit – aber wir waren alle voll durchgefroren. Sieht man nicht oder? Danke euch für den schönen Vormittag. collage